ENERGIE
Planen und Dimensionieren von Erdwärmesonden (0.5 Tag)
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Stockwerkeigentum in der Sanierungssackgasse
Solare Einstrahlung in alpinem Terrain
Anpassungen Gebäudeprogramm 2012 Das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen ist ein grosser Erfolg. Es motiviert viele Hausbesitzerinnen und -besitzer, ihre Gebäude auf klimafreundliche und energieeffiziente Art zu erneuern. Der hohe Gesuchseingang bewirkte, dass in den ersten zwei Jahren deutlich mehr Fördermittel zugesagt wurden, als zur Verfügung stehen: Bewilligt wurden 2010 und 2011 insgesamt rund 440 Mio. Franken, vorhanden sind rund 240 Mio. Franken. Das Interesse an energieeffizienten Sanierungen von Liegenschaften ist also ungebrochen. Die Gesuchsteller wollen weiterhin ihre Energiekosten senken und einen positiven Beitrag zum Klimaschutz leisten. Das Gebäudeprogramm soll deshalb in der zukünftigen Klima- und Energiepolitik einen noch wichtigeren Stellenwert erhalten. Bis zusätzliche Mittel zur Verfügung stehen, muss das Programm weiterhin im heutigen finanziellen Rahmen umgesetzt werden. Bund und Kantone haben daher das Förderprogramm angepasst. Durch eine Programmanpassung wird die Wirkung der eingesetzten Mittel weiter erhöht: Pro Förderfranken werden mehr CO2 und Energie eingespart. Zudem wird dadurch die Qualität der Sanierungen verbessert. Seit dem 26. April 2012 gelten folgende Änderungen: • Der Fördersatz von Fenstern, Dach und Fassade wird von Fr. 40 auf Fr. 30 reduziert. Der Fördersatz für die Dämmung gegen unbeheizte Räume wird von Fr. 15 auf Fr. 10 gesenkt. Die Fördersätze wurden bei allen Bauteilen in ähnlichem Umfang reduziert. Gebäudebesitzer sollen weiterhin motiviert werden, bei allen Bauteilen eine energetische Verbesserung zu erzielen. • Fenster sind nur noch förderberechtigt, wenn gleichzeitig die sie umgebende Fassaden- oder Dachfläche saniert wird. Die gleichzeitige Sanierung von Fenstern und Fassade ist aus energetischer, bauphysikalischer und ökonomischer Sicht sinnvoll. So lassen sich beispielsweise Wärmebrücken und Feuchtigkeitsprobleme vermeiden. Zudem wird die Wirkung der eingesetzten Mittel weiter erhöht: Pro Förderfranken können mehr CO2 und Energie eingespart werden. Der wichtige Beitrag des Gebäudeprogramms zum Klimaschutz wird somit durch die Programmanpassung gesteigert.